Shenzhen elektrisch – Ein Musterbeispiel?

Eine der größten Städte Chinas hat einen ökologischen Meilenstein erreicht: eine ausschließlich elektrisch betriebene Taxi-Flotte sowie eine elektrisch betriebene Bus-Flotte

Das Drehkreuz Shenzhen in Südchina gab Anfang dieses Jahres bekannt, dass 99 Prozent der 21.689 Taxis in der Stadt elektrisch betrieben wurden. Im vergangenen Jahr waren noch 7.500 benzinbetriebene Taxis auf den Straßen. Maßgeblich verantwortlich dafür ist der Autohersteller BYD.

Die 12,5-Millionen-Metropole ist die zweitgrößte Metropole Chinas und unmittelbarer Nachbarn Hong Kongs. Shenzhen ist bekannt als Heimat von Huawei Technologies und einer Vielzahl anderer chinesischer Technologieunternehmen.

Bereits seit 2017 ist die Busflotte von Shenzhen vollelektrisch. Es ist eine von 13 Pilotstädten, die den öffentlichen Verkehr mit alternativen Energien fördern, um den Smog zu reduzieren und die alternative Energiewirtschaft zu entwickeln, gemäß dem Verkehrsausschuss der Stadt Shenzhen.

Shenzhens mehr als 20.000 Elektrotaxis werden laut Angaben der Regierung die CO2-Emissionen um etwa 850.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Doch die Energie stammt von Braunkohlekraftwerken, sodass diese Rechnung kritisch gesehen werden muss. Shenzhen’s lektrische Initiative auch noch nicht die in China beliebten Mitfahrgelegenheiten, wie DIDI.

Shenzhen verfügt über 20.000 öffentliche Ladestationen. Die Bereitstellung von Stellplätzen für das Aufladen von Taxis war eine große Hürde, seit Shenzhen 2010 seine ersten 100 Elektrostationen auf den Markt brachte.

Die Elektrotaxis sind mit einem On-Board-Terminal ausgestattet, das den Fahrern mitteilt, wo die Taxis knapp sind, wie an Flughäfen und Bahnhöfen. Es zeigt ebenso den Fahrpreis und die Route des Taxis an, was nach Angaben des Verkehrsausschusses von Shenzhen dazu beitragen würde, dass die Fahrer nicht zu viel berechnen.

 

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