Sonntag, Mai 19, 2019

Mai, 2019

16mai18:3021:30BERLINER IMMOBILIENGESPRÄCH

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Berlin zwischen Neubau und Vorkaufsrecht

Die Situation am Berliner Wohnungsmarkt
spitzt sich zu: Nirgendwo geht die Schere zwischen steigendem Bedarf und
realisierten Neubauten so weit auseinander wie hier. Die Mietpreise
explodieren, die Bürger protestieren. „Nur bauen hilft!“, rufen die
einen. „Milieuschutzgebiete ausweisen, Vorkaufsrecht nutzen!“, fordern
die anderen. Besonders Kreuzberg, Neukölln und Tempelhof machen von
ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch. Mehr Wohnflächen entstehen dadurch nicht,
wohl aber immense Kosten: Auf mehr als 200 Millionen Euro belaufen sich
die Kaufpreise für die bislang 39 Vorkaufsfälle. Inzwischen hat sich der
Rechnungshof eingeschaltet und prüft die Wirtschaftlichkeit dieser
Transaktionen. Sind sie zudem zweckmäßig oder bei fast zwei Millionen
Wohnungen in Berlin eher ein Tropfen auf den heißen Stein? Wie sollen
Rückkäufe aus der Stadtkasse für stabile Mietpreise sorgen, während gut
300.000 Wohnungen fehlen, weil sie niemand baut?

Zeit

(Donnerstag) 18:30 - 21:30

Veranstaltungsort

Mercure Hotel MOA Berlin

Stephanstraße 41, 10559 Berlin

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